Trotz der rasanten Entwicklung der letzten Jahre ist der Markt für nachhaltigkeitsorientierte Kapitalanlagen noch ein Nischenmarkt. Entsprechend hoch ist daher nach wie vor der Informationsbedarf. Im Folgenden werden Informationen zu wichtigen Fragen rund um das Thema nachhaltiges Investment gegeben.
Nachhaltiges Investment – was ist das?
Welche Anlageformen gibt es?
Wie entwickelt sich der Markt?
Was denken die Anleger?
Wie kommen die Fonds zu ihren Anlageentscheidungen?
Welche Wirkungen hat der Markt auf die Unternehmen?
Nach welchen Kriterien kommen die Fonds zu den Anlageentscheidungen?
Wie sieht das Fondsmanagement aus?
Lohnt sich ein Investment auch unter Renditegesichtspunkten?
Wie kann man sich über den Markt informieren?

Nachhaltiges Investment – was ist das?
Die Bezeichnungen sind vielfältig (prinzipiengeleitetes, ethisches, grünes, ökologisches oder nachhaltiges Investment), das Grundprinzip ist aber gleich: Bei der Geldanlage wird neben den klassischen Anlagekriterien Rendite, Risiko und Liquidität auch berücksichtigt, wie das Geld investiert wird.
Die Wurzeln des prinzipiengeleiteten Investments lassen sich bis ins viktorianische Zeitalter zurückverfolgen und liegen in Nordamerika und England. Dort waren es vor allem Mitglieder der sittenstrengen Bewegung der Quäker, die schon vor der industriellen Revolution ihre Anlagephilosophie auf die Vermeidung von Investments in den Bereichen der Sklaverei und Waffenherstellung abstimmten. Des weiteren wurde versucht, Geld nicht in sogenannten „sin stocks“ anzulegen, worunter man Unternehmen der Alkohol-, Tabak- und Glücksspielindustrie verstand. Für diese Art des Investments hat sich im angelsächsischen Raum der Begriff „ethical“ oder „social responsible investment“ herausgebildet. Im Deutschen wird dafür der Begriff ethisches Investment verwendet.
Der Einzug des Ethikgedankens in das Fondsinvestment erfolgte nach vorherrschender Auffassung im Jahre 1928 mit der Auflage des Pioneer Fund in Boston. Dieser war darauf ausgelegt, die Bedürfnisse streng religiöser Gruppen zu erfüllen. Daraus ist die enge Verknüpfung der Entwicklung des ethischen Investments mit kirchlichen Institutionen ersichtlich, die auch heute noch bei manchen Fonds gegeben ist. Erst in den 60er Jahren kam es vor dem Hintergrund des Vietnamkrieges und den damit verbundenen Friedensbewegungen zu einem weiteren Schub im Bereich des ethischen Investments in den USA. Einer der Auslöser dafür war der Versuch von Aktionären, Einfluss auf die Geschäftspolitik des Chemieunternehmens Dow Chemicals auszuüben. Das Unternehmen stellte damals das Giftgas für die Kriegsführung in Vietnam her.
Ende der siebziger und in den achtziger Jahren kam es in den USA zur Auflage einer Reihe ethischer Fonds, wie bspw. des Pax World Fund (Auflage 1970) oder des Dreyfuß Fund (Auflage 1972), die am gestiegenen Problembewusstsein der Bevölkerung partizipieren wollten. Dieses war mit dem Vietnamkrieg und der Apartheidpolitik in Südafrika, die Ende der siebziger Jahre auf zunehmende Ablehnung stieß, wesentlich gestiegen und äußerte sich in einem Boykott der in Südafrika tätigen US-amerikanischen Unternehmen wie General Electric, General Motors etc.
Seit ungefähr 20 Jahren weitet sich das prinzipiengeleitete Investment auch auf den Bereich der Ökologie aus. Als Gründe dafür können Umweltkatastrophen wie Seveso, Bhopal, Tschernobyl oder Exxon Valdez, verbunden mit einem zunehmenden Bewusstsein für globale Umweltprobleme wie bspw. den Treibhauseffekt, angenommen werden. Entgegen dem von einigen Analysten vorhergesagten Verschwinden ethischen Investments nach der Beendigung der Apartheidpolitik in Südafrika im Jahre 1993 konnte es weiter an Marktanteilen gewinnen.
Im Gegensatz zu den USA hat das prinzipiengeleitete Investment im deutschsprachigen Raum eine jüngere Geschichte. Die ersten ökologieorientierten Anlageprodukte wurden den Anlegern von der 1974 gegründeten GLS Gemeinschaftsbank e.G. und der 1988 gegründeten Ökobank e.G. angeboten. Dabei handelte es sich um Anlagemöglichkeiten wie Ratensparkonten, Sparkonten und Festgeldanlagen, wobei die Anleger einen Renditeverzicht in Höhe von ca. 1 – 1,5 Prozentpunkten gegenüber konventionellen Anlageprodukten in Kauf nahmen. Damit wurden zinsgünstige Kredite an Projekte mit einem Sozial- oder Umweltbezug vergeben. Der erste Investmentfonds im deutschsprachigen Raum, auf den der Name Umweltfonds zutrifft, war der im Jahre 1989 aufgelegte Fonds Luxinvest ÖkoRent der Bank für Gemeinwirtschaft (BfG).
Eine Besonderheit der in Deutschland beheimateten Fonds ist, dass das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (BAK) Fonds mit ökologisch-ethischen Anlagekriterien nicht mit der Bezeichnung "ethische Fonds" zulässt. Das wird damit begründet, dass der Begriff "Ethik" nicht präzise zu definieren und damit eine eindeutige Abgrenzung zu anderen Fonds nicht möglich sei. Das widerspreche dem geforderten Anlegerschutz. Aus diesen und aus steuerlichen Gründen werden viele der in Folge beschriebenen Fonds in Luxemburg aufgelegt. Für die Vertriebsbewilligung in Deutschland ist ebenfalls das BAK zuständig.

Welche Anlageformen gibt es?
Für den ethisch, sozial oder ökologisch motivierten Anleger gibt es verschiedene Anlageformen, die vor dem Hintergrund der jeweiligen finanziellen Voraussetzungen und Ziele ausgewählt werden können. Im Einzelnen lassen sich folgende Anlageformen unterscheiden:
Aktien
Investmentfonds
Rentenpapiere
Lebensversicherungen
Direktbeteiligungen
Sparbriefe, Sparkonten, Festgelder
Wegen ihrer besonderen Bedeutung und dem potenziellen Beitrag zur Förderung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise stehen auf dieser Plattform die Investmentfonds im Vordergrund.
Wie entwickelt sich der Markt? Das Fondsinvestment insgesamt verzeichnete in Deutschland in den letzten fünf Jahren ein massives Wachstum. Das Mittelaufkommen konnte sich alleine von 1998 auf 1999 verdoppeln. Die deutschen Publikumsfonds verwalteten im Jahre 1999 ein Fondsvermögen von 560 Mrd. DM. Addiert man die Fondsvermögen der ausländischen Publikumsfonds sowie der deutschen Spezialfonds, so verwaltet die deutsche Investmentbranche ein Vermögen von 1,69 Bill. DM (BVI (2000)).
Das Volumen von prinzipiengeleiteten Fonds in Deutschland ist in den letzten Jahren stark gewachsen: Ende 2001 waren nach einer Schätzung des Forums für nachhaltige Geldanlage insgesamt rund 2,42 Mrd. Euro in entsprechenden Fonds investiert. Dies waren 50 % mehr als im Jahr 2000 und viermal soviel wie 1999.
Was denken die Anleger?
Empirische Untersuchungen zeigen, dass die privaten Anleger dem Einbezug ethischer, ökologischer und sozialer Kriterien positiv gegenüber stehen. Den Stand der Kenntnis über ethische Finanzanlageprodukte versucht eine repräsentative Marktstudie des Institut für Markt – Umwelt – Geselschaft e. V. zu klären: Die Arbeit ergab, dass 34 % der Befragten bereits von solchen Finanzanlagen gehört hätten und 44,6 % bezeichnen sozial-ökologische Fonds als „sehr“ oder zumindest „eher attraktiv“. Einen sozial-ökologischen Fonds hätten 3,1 % der Befragten angeboten bekommen, während erst 0,68 % nach eigenen Aussagen in einen solchen Fonds investiert haben.
Eine von Ecologic im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit durchgeführte Umfrage ergab, dass 84,3 % der Befragten über den Einbezug von sozial-ökologischen Kriterien in die Investmententscheidung von Pensionsfonds informiert werden wollen.
Wie kommen die Fonds zu den Anlageentscheidungen?
Die Auswahl der Unternehmen für die Portfolios vollzieht sich in mehreren Schritten:
1. Vom Titeluniversum zu den Investitionskandidaten:
In einem ersten Schritt werden Unternehmen aus dem Titeluniversum aller börsennotierten Unternehmen danach beurteilt, ob sie generell in Frage kommen, in einem ausführlichen Bewertungsverfahren hinsichtlich ihrer Umwelt- und Sozialperformance untersucht zu werden. Dieser Schritt läuft fondsspezifisch nach unterschiedlichen Kriterien ab. Differenzierungsmerkmale sind:
Kriterien für Unternehmensauswahl und
Ausschlußkriterien.
2. Von den Investitionskanditen zum Anlageuniversum:
Auf der Basis dieser Vorauswahl werden die Unternehmen einem ausführlicheren Bewertungsverfahren unterzogen. Dieses Bewertungsverfahren ist für die unterschiedlichen Fonds zu differenzieren nach
der Form des Researchs und
den Bewertungskriterien.
Dieser Schritt gliedert sich bei Umwelt- und Nachhaltigkeitsfonds in den Teil der sozial-ökologischen Bewertung und in den der Finanzanalyse, wobei die zeitliche Anordnung sich von Fonds zu Fonds unterscheidet. Steht die Finanzanalyse beispielsweise beim Swissca Green Invest nach der ökologischen Bewertung, so läuft es beim UBS Eco Performance parallel ab und beim Sarasin ValueSar steht die Finanzanalyse am Beginn des Auswahlverfahrens. Unternehmen, deren sozial-ökologische und finanzielle Performance sich als positiv erweisen, bilden das Anlageuniversum.
Zur Durchführung der sozial-ökologischen Unternehmensbewertung bedarf es Informationsanbieter, die den Portfoliomanager mit relevanten Informationen zu den Unternehmen versorgen. Diese Informationen können von der Fondsgesellschaft selbst oder von externer Stelle durch Rating-Agenturen beschafft werden. In beiden Fällen erfolgt eine sozial-ökologische Unternehmensbewertung, die als Informationsinstrument zur Entscheidungsunterstützung aufgefaßt wird. Die Bewertungsmethoden operationalisieren die in der Anlagepolitik der Fonds formulierten Kriterien zur sozial-ökologischen Qualität. Die Form des Researchs läßt sich dahingehend unterscheiden, ob die sozial-ökologische Bewertung der Unternehmen durch die Fondsgesellschaft selbst – intern – durchgeführt wird, oder an dritte ausgelagert, also extern durchgeführt wird.
Basis für die Bewertungsverfahren sind die fondsspezifischen Bewertungskriterien, anhand derer darüber entschieden wird, ob die Unternehmen in das Anlageuniversum aufgenommen werden und damit generell für ein Investment in Frage kommen oder ob ein Investment nicht mit den Grundsätzen der Strategie und der Philosophie des Fonds in Einklang zu bringen ist. Das Anlageuniversum bezeichnet also den Pool von Unternehmen, die bereits ausführlich untersucht wurden und aus sozial-ökologischen und wirtschaftlichen Gründen für ein Investment in Frage kommen.
3. Vom Anlageuniversum ins Portfolio: Die Auswahl, ob ein Unternehmen aus dem Anlageuniversum in das Portfolio des Fonds aufgenommen wird, ob also konkret in das Unternehmen investiert wird, erfolgt nach fondsspezifischen
Bewertungskriterien und
Anlageschwerpunkten.
Anhand dieser Bewertungskriterien entscheidet das Portfoliomanagement des Fonds, in welche Unternehmen mit welchen Anteilen investiert wird.
Nach welchen Kriterien kommen die Fonds zu den Anlageentscheidungen?
Das sozial-ökologische bzw. nachhaltigkeitsbezogene Fondsinvestment kann in aktive und passive Ansätze unterteilt werden. Der Investor nützt bei aktiven Ansätzen seinen Aktienbesitz, insbesondere die damit verbundenen Teilhaberrechte, zur aktiven Einflussnahme auf das Unternehmensgeschehen. Dies kann sich in einem Dialog mit dem Management bezüglich einer Änderung der Geschäftspolitik, in kritischen Fragen bei der Hauptversammlung oder gar in einem Entzug des Vertrauens in den Vorstand und/oder Aufsichtsrat äußern. In diesem Fall werden u. U. gerade die Aktien solcher Unternehmen gekauft, die als weniger nachhaltig eingeschätzt werden, um hier entsprechenden Einfluss auszuüben
Passive Ansätze beschränken sich darauf, bestimmte Aktien zu kaufen (unterstützend) oder in bestimmte Aktien nicht zu investieren (vermeidend). Diesen Ansatz verfolgt das sozial-ökologische Fondsinvestment (der Begriff wird synonym für Umwelt- und Nachhaltigkeitsfonds verwendet).
Die Konkretisierung dessen, was eine Kapitalanlagegesellschaft unter „sozial-ökologisch Wünschenswertem“ versteht, geschieht in der Regel durch die Festlegung eines Kriterienkataloges, der im Verkaufsreglement niedergeschrieben wird. Bei den Anlageentscheidungen müssen diese Kriterien beachtet und jeder potenzielle Portfoliotitel muß auf Erfüllung der Kriterien untersucht werden. Die Beurteilung der Kriterien erfolgt dabei im Rahmen einer Unternehmensbewertung. Die Kriterien lassen sich in zwei Gruppen einteilen:
Negativkriterien (Ausschlusskriterien)
Positivkriterien (Qualitätskriterien)
Durch den Einsatz von Negativkriterien verzichtet ein Anleger bzw. ein Investmentfonds auf die Investition in Aktien von Unternehmen aus bestimmten Branchen bzw. mit bestimmter Geschäftstätigkeit. Somit ist es möglich, Unternehmen, deren Geschäftstätigkeit oder Produkte nicht dem sozial-ökologischen Anspruch des Anlegers bzw. Fondsmanagements entsprechen, vom Portfolio auszuschließen. Zu den Ausschlusskriterien gehören z. B. die Produktion von Waffen, Tabak oder Alkohol. Bei der Nutzung von Positivkriterien wird vorrangig oder ausschließlich in Unternehmen investiert, die besonders umweltfreundlich produzieren, umweltorientierte Produkte anbieten oder über besonders mitarbeiterfreundliche Arbeitsbedingungen verfügen.
Welche Wirkungen hat der Markt auf die Unternehmen?
Der Markt für ethische, ökologische und nachhaltigkeitsorientierte Kapitalanlagen hat in den letzten Jahren einen beeindruckenden Boom erlebt. Mittlerweile hat die Idee, bei der Geldanlage nicht nur die klassischen Kriterien Rendite, Sicherheit und Liquidität zu berücksichtigen, sondern auch darauf zu achten, wie das Kapital investiert wird, beachtliche Verbreitung gefunden.
Von dem Markt für nachhaltigkeitsorientierte Kapitalanlagen können wichtige Impulse für die Förderung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise ausgehen. Je höher der Marktanteil dieser Anlageform ist und je attraktiver es damit für die Unternehmen wird, in den entsprechenden Investmentfonds vertreten zu sein bzw. den Anforderungen sozialökologisch motivierter Aktionäre zu genügen, desto stärker werden sich die Unternehmen bei ihrem Tun an den Kriterien dieser Anleger bzw. Fonds orientieren.
Voraussetzung dafür ist, dass transparent und damit nachvollziehbar gemacht wird, nach welchen Kriterien die Fonds in Unternehmen investieren. Die Plattform will mit ihrem Informationsangebot dazu beitragen, diese Transparenz sicherzustellen und damit sowohl die weitere Entwicklung des Marktes für nachhaltigkeitsorientierte Kapitalanlagen als auch deren Einfluss auf eine nachhaltigkeitsorientierte Wirtschaftsweise von Unternehmen fördern.
Wie sieht das Fondsmanagement aus?
Mit der Auflage verschiedener Nachhaltigkeitsindizes besteht die Möglichkeit einen sogenannten Indexfonds auf Basis des Indexes zu bilden. Ein Indexfonds zeichnet sich durch ein passives Fondsmanagement aus, d. h. der Index wird 1:1 in dem Portfolio abgebildet. Durch die passive Abbildung der Indexwerte entfällt daher für diese Fonds die Notwendigkeit eines eigenen Researchs, sei es nun Umwelt- und Sozialresearch oder Analysen der finanziellen Performance von Unternehmen.
Von aktivem Fondsmanagement spricht man, wenn die Fondsgesellschaften in einem eigenen Auswahlverfahren, d. h. unter Einbezug von sozialen, ökologischen und finanziellen Kriterien, Unternehmen oder Anleihen für ihren Aktien-, Renten- oder Mischfonds auswählen.
Lohnt sich ein Investment auch unter Renditegesichtspunkten?
Häufig wird von den entsprechenden Fonds und Nachhaltigkeitsindizes darauf verwiesen, dass diese nicht nur einen sozialen und ökologischen Nutzen haben, sondern sich auch wirtschaftlich besser entwickeln als konventionelle Fonds. Dabei wird im Hinblick auf die Unternehmen argumentiert, dass Unternehmen mit einer guten Nachhaltigkeitsperformance wirtschaftlich erfolgreicher sind als andere Unternehmen.
Entsprechende Performancevergleiche zwischen Nachhaltigkeitsindizes und konventionellen Indizes finden sich bei beinahe allen Nachhaltigkeitsindizes. Ein Problem dieser Performancevergleiche ist das sogenannte Backtracking. Gemeint ist damit, dass ein Vergleich zwischen dem Nachhaltigkeitsindex und einem Vergleichsindex häufig für einen Zeitraum vorgenommen wird, in dem der Index noch gar nicht existierte. Das Grundproblem dabei ist, dass im Nachhinein bestimmt werden muss, wie sich der Index vor Jahren zusammengesetzt hätte. Problematisch ist in diesem Zusammenhang, wenn Informationen, die erst 2002 bekannt waren, eingesetzt werden, um die Indexzusammenstellung z. B. für das Jahr 1996 zu ermitteln.
Verschiedene wissenschaftliche Studien haben versucht, empirisch und statistisch zu überprüfen, ob es einen Zusammenhang zwischen Umwelt- und Sozialperformance von Unternehmen und deren Unternehmenswert gibt. Eine Studie, die das Institut für Ökologie und Unternehmensführung an der European Business School in Kooperation mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und auf Basis von Daten der Bank Sarasin durchgeführt hat, zeigt, dass Unternehmen mit einem hohen Umwelt- und Sozialengagement wirtschaftlich nicht weniger erfolgreich sind als andere Unternehmen.
Wie kann man sich über den Markt informieren?
Eine Liste von weiteren Informationsquellen haben wir unter der entsprechenden Rubrik zusammen gestellt. Hier finden Sie Hinweise auf Bücher und Zeitschriften, die sich mit dem Thema beschäftigen. in der Rubrik Links finden sich Hinweise auf weitere Informationsangebote im Internet. Selbstverständlich gibt es aktuelle Börseninformationen auch in Tageszeitungen, im TV und anderen Medien.
|