Grundsätzlich ist ein Index eine Zusammenstellung von Aktien, die bestimmten Kriterien entsprechen. Zu den bekanntesten zählen z. B. der DAX, der Nikkei Index oder der Dow Jones Index. Die Indizes unterscheiden sich dadurch, dass ihre Portfolios unterschiedlich zusammengesetzt sind. Mal werden nur Aktien von Großunternehmen berücksichtigt, mal nur Aktien von kleinen und mittelständischen Unternehmen, mal nur europäische oder amerikanische Aktien usw. Von einer Index-Familie spricht man, wenn unter einem Index-Dach mehrere unterschiedlich zusammengesetzte Indizes geführt werden.

In den letzten Jahren sind auch verschiedene Indizes entstanden, die die Unternehmen mit Hilfe nachhaltigkeitsorientierten Kriterien auswählen. Wie die Fonds arbeiten auch die Indexbetreiber mit Ausschluss- und Positivkriterien, um zu bestimmen, welche Unternehmen in den Index aufgenommen werden. Ein besonderes Vorgehen ist hier der sogenannten Best-in-class-Ansatz. Dabei werden die jeweils besten Unternehmen einer Branche für den Index ausgewählt.

Indizes erfüllen eine wichtige Funktion, in dem sie den Investoren ermöglichen, den eigenen Investmenterfolg anhand dieses Maßstabs einzuschätzen. Darüber hinaus sind auch im Bereich der Nachhaltigkeitsfonds verschiedene Indexfonds entstanden. Ein Indexfonds bildet die Zusammensetzung eines bestimmten Indexes, z. B. des DJSI, vollständig oder in hoher Übereinstimmung nach. Das Anlageergebnis sollte im Wesentlichen die Entwicklung des Indexes widerspiegeln. In diesem Fall spricht man auch von passivem Fondsmanagement.