| Fonds sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einer
verbreiteten Anlageform geworden. Sie lassen sich nach verschiedenen Kriterien
unterteilen: Nach ihren Vermögenswerten (z. B. Aktienfonds, Rentenfonds,
Immobilienfonds), nach ihrer Konstruktion (z. B. offene und geschlossene
Fonds) und nach ihrer Ertragsverwendung (z. B. ausschüttende oder
thesaurierende Fonds). In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es derzeit rund 80 Investmentfonds, die bei der Anlage ethische, soziale, ökologische und nachhaltigkeitsorientierte Kriterien berücksichtigen. Neben einigen Renten- und Mischfonds sind vor allem Aktienfonds mit verschiedenen Ausrichtungen auf dem Markt. Die Auswahlverfahren der Fonds, d. h. die Auswahl der Unternehmen, die in den Fonds genommen werden sollen, unterscheiden sich sowohl hinsichtlich der Komplexität und des getätigten Aufwands als auch hinsichtlich der genutzten Kriterien. Fast alle Fonds arbeiten mit Ausschlusskriterien, schließen also z. B. Unternehmen aus, die in bestimmten Branchen tätig sind. [vgl. Liste der Ausschlusskriterien]. Daneben arbeiten verschiedene Fonds mit Positivkriterien, d. h. es werden bevorzugt oder ausschließlich Unternehmen für den Fonds ausgewählt, die z. B. besonders umweltfreundlich produzieren, umweltorientierte Produkte anbieten oder über besonders mitarbeiterfreundliche Arbeitsbedingungen verfügen. Bitte beachten Sie folgende Hinweise zu Aufbau und Inhalten der Fondsprofile:
|